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| Gen | TPMT-gene |
| OMIM | - |
| Tat | 1 Week |
| Methode | - |
| Prenatal | No |
| Order# | NEMV525 |
Bei dieser Genanalyse handelt es sich um eine molekulargenetische Untersuchung des
TPMT-gene Gens.
Suchwörter:
1. Gentest TPMT-gene
2. Genanalyse TPMT-gene
3. Molekulargenetiche Diagnostik TPMT-gene
4. Sequenzieren von TPMT-gene
5. Mutationsnachweis von TPMT-gene
Allgemeine Informationen zum Krankheitsbild wie auf Wikipedia beschrieben:
Quelle: Wikipedia
Thiopurin-Methyltransferase (Syn.Thiopurin-S-Methyltransferase, Mercaptopurin-Methyltransferase, 6-Thiopurin-Transmethylase, TPMT) ist ein Enzym im Zytosol von Tieren, Pilzen und Bakterien, welches Thiopurine methyliert. Diese Reaktion ist Teil der Biotransformation körperfremder Stoffe und ein seltener Mangel des Enzyms führt beim Mensch dazu, dass Medikamente, die Thiopurine enthalten (6TG und Azathioprin), in normaler Dosis als Gift wirken.
Inhaltsverzeichnis
* 1 Katalysierte Reaktion
* 2 Struktur
* 3 Funktion
* 4 Nachweis
Katalysierte Reaktion
S-Adenosylmethionin und Thiopurin werden in S-Adenosyl-L-Homocystein und Thiopurin-S-Methylether umgewandelt. Das Enzym wird durch S-Adenosyl-L-Homocystein gehemmt.
Struktur
TPMT ist ein monomeres, aus einer Domäne bestehendes Protein mit 9-teiligem Kern (β-Faltblatt-Struktur) eingebettet in 2α-Helices. Das Ko-Produkt S-Adenosyl-Homocystein (SAH) bindet an verschiedene Areale (α1, α5, α6), sowie an der β-Faltblattstruktur 1 und 2. S-Adenosyl-Homocystein ist komplett durch die α1-Helix in das Enzym eingebunden, welche das Aktives Zentrum beinhaltet.
Funktion
Die Thiopurinmethyltransferase verstoffwechselt Azathioprin im Organismus. Wenn ein Mangel dieses Enzyms besteht, kann es durch Kumulation von Abbauprodukten des Azathioprins zu vermehrten Nebenwirkungen kommen.
Nachweis
Die Thiopurin-Methyltransferase wird in einem radiochemischen Assay bestimmt.