 |
| Gen | F5 & FII |
| OMIM | 188050 |
| Tat | 1 Day - 2 Weeks |
| Methode | F-V-Leiden & FII G20210A |
| Prenatal | No |
| Order# | NOV502 |
Bei dieser Genanalyse handelt es sich um eine molekulargenetische Untersuchung des
F5 & FII Gens.
Suchwörter:
1. Gentest F5 & FII
2. Genanalyse F5 & FII
3. Molekulargenetiche Diagnostik F5 & FII
4. Sequenzieren von F5 & FII
5. Mutationsnachweis von F5 & FII
Allgemeine Informationen zum Krankheitsbild wie auf Wikipedia beschrieben:
Quelle: Wikipedia
Die Thrombophilie (altgr. thrombos ,Klumpen‘ und phileein ,lieben‘) oder Thromboseneigung bezeichnet die genetisch bedingte oder erworbene Neigung zur Bildung von Blutgerinnseln innerhalb von Blutgefäßen (Thrombose) oder von Embolien infolge veränderter Eigenschaften von Blutzellen, Blutplasma, Blutströmung und/oder Gefäßwänden.
Nachweisbar ist die Thrombophilie z. B. durch
* gesteigerte Thrombozyten- oder Erythrozytenaggregation (Verklumpungsneigung der Blutplättchen und roten Blutkörperchen),
* erhöhte Blutviskosität,
* Erhöhung gerinnungsfördernder oder Verminderung gerinnungshemmender Faktoren,
* Störungen der Fibrinolyse,
* rheologische Störungen mit arterieller Hyper- bzw. venöser Hypozirkulation
Auch lokale Veränderungen der Blutgefäße können zur Bildung von Thromben führen. Pathologische Veränderungen der Gefäßwand durch Atherosklerose oder Entzündungen können zur Anlagerung und Verklumpung von Thrombozyten und so auch zum Gefäßverschluss führen. Die Störung der Blutströmung an Engstellen (Stenosen) verstärkt diese Neigung zur lokalen Thrombose. (Der Begriff Thrombophilie bezeichnet aber eher eine allgemeine Neigung zur Gerinnselbildung, unabhängig von lokalen Faktoren.)
Einige Ursachen der Thrombophilie (erblich und / oder erworben)
* APC-Resistenz (Faktor-V-Leiden-Mutation, seltener Faktor-V-Cambridge)
* Prothrombinmutation G20210A (Faktor II)
* Protein-C-Mangel
* Protein-S-Mangel,
* Antithrombin-Mangel
* Antiphospholipid-Antikörper
* Thrombotisch-thrombozytopenische_Purpura
* Heparin-induzierte_Thrombozytopenie
* Persistierend erhöhter Faktor VIIIc
* Mutationen am THBD-Gen