🧬 Wissenschaftliche Einordnung — genbasierte, personalisierte Dosierung.
Wissenschaftliche Einordnung

16. Juli 2026 · Personalisierte Nahrungsergänzung

Genbasierte, personalisierte Dosierung.

Antworten auf häufige Fragen zu Evidenz, Präzision und Dosierung der vollständig personalisierten Mikronährstoff-Versorgung.

50+analysierte Gene, je 3 Genotypen
700 Trillionenmögliche genetische Profile
µg-genauDosierung pro Nährstoff & Person
≤ EFSAUpper Safe Limits als Deckel

Wissenschaftliche Substanziierung der genbasierten Dosierung

Für das fertige, vollständig personalisierte Kombiprodukt liegen keine großen randomisierten Studien vor, die einen Outcome-Vorteil gegenüber einer standardisierten Supplementierung beweisen. Das gilt für die personalisierte Nutrigenetik insgesamt — und wir behaupten es auch nicht.

Belegt ist die Ebene darunter: die einzelnen Gen-Nährstoff-Interaktionen, auf denen die Anpassung beruht — jeweils abgestuft nach Konfidenz. Gut belegte, mehrfach replizierte Beispiele, jeweils mit peer-reviewtem Review:

Schwächer belegte Marker werden entsprechend konservativer gewichtet.

Ein Teil der Einordnung ist — wie überall in der Medizin — eine Expertenempfehlung. Bei einem leicht im Mangel liegenden Vitamin-D-Wert würden fünf verschiedene Ärzte wahrscheinlich fünf verschiedene Dosierungen empfehlen, und alle fünf sind legitim. Präzision bedeutet hier nicht die eine wahre Zahl, sondern eine fachlich begründete, nachvollziehbare Einordnung innerhalb eines sinnvollen Korridors.

So entsteht die Dosierung

  1. Grundempfehlung je Nährstoff

    nach Geschlecht und Alter — kein lebenslanger Fixwert, sondern ein Wert, der sich von Jahr zu Jahr verändert.

  2. Faktoren werden hinzu- oder weggerechnet

    Höheres Körpergewicht bedeutet mehr Energieumwandlung und höheren Verbrauch der Energie-Nährstoffe; Leistungssport erhöht den Bedarf; das Ganze verschiebt sich mit dem Alter.

  3. Genetische Stärken und Schwächen

    werden analysiert und bei vorliegender Schwäche anhand von Studien oder selbst erstellten Scores gewichtet: maximales genetisches Risiko führt zur maximalen Wirkstoffdosis, ein unterdurchschnittliches genetisches Problem zu einer unterdurchschnittlichen Dosis.

  4. Blutwerte haben Vorrang

    sofern vorhanden: ein Mangel führt immer zur Maximaldosis des Nährstoffs, ein Überschuss immer zu dessen Ausschluss — unabhängig von der Genetik.

  5. Sicherheits-Deckel

    Auch bei besonders gesunder Ernährung plus Nahrungsergänzung bleiben wir unter den EFSA Upper Safe Limits (Tolerable Upper Intake Level). Teils gelten zusätzliche gesetzliche Höchstmengen für Nahrungsergänzungsmittel, die wir einhalten — auch wenn Studien eine höhere Dosierung nahelegen würden.

Quellenbasis: etablierte Referenzwerte (D-A-CH / EFSA) als Ausgangspunkt, peer-reviewte Primärliteratur je SNP, unsere eigenen PubMed-basierten Literatur-Reviews sowie die daraus abgeleiteten Gewichtungs-Scores.

Belastbarkeit der Präzisionsaussagen

Dosierung im unteren Bereich

Das System reguliert den Bedarf bewusst auch nach unten. Der Vorwurf einer subtherapeutischen Dosierung greift fachlich nicht, weil ein anderer Referenzrahmen gilt:

Dr. Daniel Wallerstorfer

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Daniel Wallerstorfer

Chief Executive Officer, Novogenia GmbH

Dieser Beitrag dient der wissenschaftlichen Einordnung und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar. Die personalisierte Nahrungsergänzung optimiert die Zufuhr im gesunden Bereich; echte Mangel- oder Krankheitszustände gehören in ärztliche Hand.