Der Körper stellt sein wichtigstes Schutzmolekül selbst her, in jeder einzelnen Zelle. Mit den Jahren gelingt ihm das schlechter. Der Grund dafür ist überraschend einfach.
Wofür Glutathion da ist
Überall, wo Nährstoffe in Energie umgewandelt werden, fällt Abfall an. In der Zelle sind das aggressive Bruchstücke, die anderes im Zellinneren beschädigen können. Glutathion fängt sie ab.
Diesen Stoff nimmt der Körper nicht über die Nahrung auf — er baut ihn selbst, und zwar in Mengen, die von außen gar nicht zuzuführen wären.
Was sich mit dem Alter ändert
Misst man die Glutathionmenge in den roten Blutkörperchen, liegt sie bei über 60-Jährigen deutlich niedriger als bei jungen Erwachsenen. In der Untersuchung der Arbeitsgruppe um Rajagopal Sekhar war es ungefähr die Hälfte. Auch das Tempo, in dem nachproduziert wurde, war gesunken.
