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Berichte und Plattform unter deiner Marke: Was dein Kunde am Ende sieht
Für deinen Kunden ist der Bericht das eigentliche Produkt. Bei Lifestyle-Analysen tragen Kit, Bericht und auf Wunsch die Ergebnisplattform deine Marke; Novogenia arbeitet im Hintergrund. Layout, Aufbau und Tonalität lassen sich an deine Marke anpassen, Umfang und Tiefe an deine Zielgruppe. Novogenia-Berichte gibt es in bis zu 18 Sprachen, digital über ein gesichertes Portal und auf Wunsch gedruckt; du entscheidest, ob du die Berichte deiner Kunden siehst. Bei medizinischen Analysen gelten andere Regeln: Der Befund nennt das durchführende Labor und bei medizinischen Vorsorgeanalysen die befundende Stelle. In Deutschland teilt nur die verantwortliche ärztliche Person das Ergebnis mit (§ 11 GenDG).
Dein Kunde sieht kein Labor – er sieht einen Bericht
Deine Kundin wird das Labor nie betreten. Sie sieht kein Gerät, keine Probe, keine Messkurve. Was sie in der Hand hält, ist ein Bericht – und darauf steht dein Name. Der Bericht ist das Schaufenster deiner Marke: Hier entscheidet sich, ob aus einer Analyse Vertrauen wird.
Dazu kommt: Aus einer einzigen Speichelprobe kann eine ganze Bibliothek von Analysen entstehen, jede ein eigenständiger Bericht. Bei Novogenia stehen über 30 selbst entwickelte Gentests dahinter – von Ernährung und Gewicht über Haut bis zu Sport und Leistung. Dein Bericht ist also nicht nur ein Ergebnis. Er ist das, was deine Kunden von deiner Marke behalten.
Dieser Beitrag zeigt dir, was unter deiner Marke laufen kann, was einen guten Genbericht ausmacht, wie er zum Kunden kommt, wer ihn sehen darf – und wo bei medizinischen Analysen die Grenze verläuft.
Was deine Marke tragen kann
Bei White Label lieferst du Marke, Vertrieb und Kundenbeziehung. Das Labor liefert Genanalyse, Bericht und auf Wunsch die Plattform. Bei Lifestyle-Analysen tritt Novogenia nach außen nicht in Erscheinung. Diese Elemente können deine Marke tragen:
| Element | Unter deiner Marke | Gut zu wissen |
|---|---|---|
| Speichelproben-Kit | Logo, Anleitung und Verpackung im Design deiner Marke | Einstufung als Medizinprodukt oder Nicht-Medizinprodukt – siehe Speichelproben-Kits |
| Bericht | Layout, Aufbau und Tonalität passend zu deiner Marke | Umfang und Berichtstiefe passend zu deiner Zielgruppe |
| Ergebnisplattform | auf Wunsch eine digitale Plattform im Look deiner Marke | Zugriffsrechte und Datenschutz vor dem Start klären |
| Folgeprodukte | personalisierte Nahrungsergänzung und Kosmetik unter deiner Marke | aus denselben genetischen Daten, hergestellt bei Novogenia |
Eines gehört zur eigenen Marke immer dazu: Wer unter eigenem Namen anbietet, verantwortet auch die eigene Kommunikation. Website, Werbung und Kundenservice sprechen mit deiner Stimme – und müssen zu dem passen, was der Bericht tatsächlich aussagt.
Was einen guten Genbericht ausmacht
Ein Genbericht muss zwei Herren dienen: der Wissenschaft und deinem Kunden. Er muss stimmen – und er muss verstanden werden. Fünf Merkmale helfen dir, beides zu prüfen:
- Verständlich: klare, laienfreundliche Sprache statt Fachjargon. In Novogenia-Berichten heißen Gene bewusst einfach „funktionierend“ oder „beeinträchtigt“ – eine gewollte Vereinfachung, die Genetik greifbar macht.
- Übersichtlich: Jeder Bericht bündelt mehrere Genanalysen rund um einen Bereich des Alltags, farblich markiert nach dem eigenen Genotyp.
- Belegt: Ein Gen kommt nur in eine Analyse, wenn mindestens drei unabhängige Studien den Effekt stützen. Nicht ausreichend dokumentierte Varianten berichtet Novogenia nicht.
- Ehrlich: Die genetischen Eigenschaften sind wissenschaftlich gut belegt. Die Empfehlungen daraus sind logische Schlussfolgerungen – nicht wissenschaftlich bewiesen. Ein guter Bericht sagt das.
- Umsetzbar: konkrete Hinweise für den Alltag, auf Wunsch mit personalisierten Produktempfehlungen.
Wie weit du den Bericht gestaltest, legen wir im Projekt gemeinsam fest. Layout, Aufbau und Tonalität lassen sich an deine Marke anpassen, Analyseumfang und Berichtstiefe an deine Zielgruppe und deine Compliance-Anforderungen. Wie Beraterinnen und Berater Ergebnisse im Gespräch erklären, zeigt Den Genbericht verständlich erklären.
Sprachen, Portal, Papier: wie der Bericht zum Kunden kommt
Novogenia-Berichte gibt es in bis zu 18 Sprachen. Deine Kunden erhalten sie digital über ein gesichertes Portal und auf Wunsch zusätzlich gedruckt. Für eine Marke, die in mehreren Ländern verkauft, ist das ein großer Hebel: Ein Labor, eine Probe, ein Bericht – in der Sprache deines Kunden.
Gestaltest du einen eigenen Bericht für deine Marke, klären wir im Projekt, welche Sprachen er abdeckt. Plane das früh, denn die Sprache zieht sich durch die ganze Kette:
- Anleitung im Kit und Aufklärung vor der Probe,
- Bericht und Begleittexte im Portal oder auf deiner Plattform,
- Kundenservice und Antworten auf Rückfragen.
Ein Bericht in perfektem Englisch hilft wenig, wenn die Einwilligung auf Deutsch war und der Kundenservice nur eine Sprache spricht.
Die Plattform: Ergebnisse in deiner Markenwelt
Ein Portal liefert den Bericht. Eine eigene Plattform kann mehr: Auf Wunsch erhalten deine Kunden ihre Ergebnisse über eine digitale Plattform im Look deiner Marke. So wird aus einem einmaligen Testergebnis ein Ort, an den deine Kunden zurückkehren – etwa wenn ein weiterer Bericht aus derselben Probe dazukommt oder ein Folgeprodukt ansteht.
Bevor du dich für eine Plattform entscheidest, kläre mit deinem Labor diese Fragen:
- Zugang: Wie melden sich deine Kunden an, und wie kommen neue Berichte dazu?
- Rollen: Wer sieht was – dein Kunde, deine Beraterinnen und Berater, dein Support?
- Einbindung: Soll die Plattform mit deinem Shop oder deinen Systemen verbunden werden? Ob und wie Schnittstellen eingerichtet werden, klärt ihr im Projekt.
- Datenschutz: Wer ist für welche Daten verantwortlich, und wo werden sie verarbeitet? Mehr in Datenschutz bei White-Label-Gentests.
Wer sieht den Bericht? Du entscheidest – mit Einwilligung
Bei Novogenia entscheidest du selbst, ob du die Berichte deiner Kunden siehst oder nicht. Beides hat seinen Platz. Arbeitest du beratend, hilft dir der Einblick, das Gespräch vorzubereiten. Verkaufst du ein Produkt ohne Beratung, ist es oft klarer, wenn nur dein Kunde den Bericht sieht.
Wichtig ist nur: Dein Kunde muss vorher wissen, wer seinen Bericht sieht – und das muss in der Einwilligung stehen. Genetische Daten gehören zu den besonders geschützten Daten.
Zwei Beispiele zeigen, wie das in Programmen mit mehreren Beteiligten aussieht:
- Betriebliche Gesundheitsprogramme: Bei Lifestyle-Analysen erhält der Arbeitgeber keinen Einblick in genetische Ergebnisse. Medizinische Analysen gibt es nur mit einer Betriebsärztin oder einem Betriebsarzt – und nur diese Person sieht die Ergebnisse.
- Versicherungen: Das Mitglied erhält seine Ergebnisse, der Versicherer nur die Rechnung.
Medizinische Analysen: Hier gelten andere Regeln
Unter eigener Marke bieten Vertriebspartner nicht-medizinische Analysen an – zu Lifestyle, Ernährung, Beauty und Sport. Medizinische Analysen gibt Novogenia dort, wo das nationale Recht es verlangt, nur über Ärztinnen und Ärzte ab. Für sie gelten drei Unterschiede:
- Der Befund nennt die Beteiligten: Bei medizinischen Analysen nennt der Befund das durchführende Labor und bei medizinischen Vorsorgeanalysen die befundende Stelle. Die medizinische Interpretation übernehmen Ärztinnen und Ärzte.
- Die Ärztin oder der Arzt teilt das Ergebnis mit: In Deutschland darf das Ergebnis einer genetischen Untersuchung nur der betroffenen Person mitgeteilt werden, und zwar durch die verantwortliche ärztliche Person oder die Ärztin oder den Arzt, die die genetische Beratung durchgeführt hat (§ 11 Abs. 1 GenDG). Das beauftragte Labor teilt das Ergebnis nur der beauftragenden ärztlichen Person mit (§ 11 Abs. 2).
- Einblick nur mit ausdrücklicher Einwilligung: Anderen darf die verantwortliche ärztliche Person das Ergebnis nur mit ausdrücklicher und schriftlicher oder elektronischer Einwilligung der betroffenen Person mitteilen (§ 11 Abs. 3).
| Frage | Lifestyle-Analyse | Medizinische Analyse |
|---|---|---|
| Bezeichnung | Bericht, Ergebnis | Befund |
| Marke | Kit, Bericht und Plattform unter deiner Marke | Labor und befundende Stelle werden genannt |
| Wer teilt das Ergebnis mit? | Portal oder Plattform, auf Wunsch mit Beratung | in Deutschland die verantwortliche ärztliche Person (§ 11 GenDG) |
| Einblick für dich | nach deiner Wahl, mit Einwilligung des Kunden | nur über die ärztliche Person und mit ausdrücklicher Einwilligung |
Die Schweiz geht weiter: Dort nennt die schriftliche Aufklärung auch bei Analysen außerhalb des medizinischen Bereichs das durchführende Labor sowie Firmen und Labore im Ausland, die an der Untersuchung beteiligt sind oder die genetischen Daten bearbeiten (Art. 32 GUMG). Und der Bericht darf nur Ergebnisse enthalten, die dem Zweck der Untersuchung entsprechen (Art. 33 GUMG). Deine Marke steht vorne – das Labor bleibt für deine Schweizer Kunden trotzdem benannt.
Welche Analysen wo in ärztliche Hände gehören, erklärt Recht: Gentests anbieten in DE, AT und CH.
Vom Bericht zum nächsten Schritt: Folgeprodukte unter deiner Marke
Ein guter Bericht endet nicht mit dem letzten Satz. Aus denselben genetischen Daten kann ein persönliches Produkt entstehen – personalisierte Nahrungsergänzung oder Kosmetik unter deiner Marke, mit Rezeptur, Verpackung und Versand. Bei personalisierter Nahrungsergänzung fließen rund 50 Gene, ein Fragebogen und auf Wunsch Blutwerte in die Rezeptur ein; geliefert wird in Tagesportionen, eine Lieferung reicht für 90 Tage.
Wie die Herstellung abläuft, beschreibt Personalisierte Nahrungsergänzung herstellen. Das Angebot für Marken findest du unter White-Label-Nahrungsergänzung und -Kosmetik aus genetischen Daten.
Checkliste: Bericht und Plattform
- Du weißt, welche Elemente deine Marke tragen: Kit, Bericht, Plattform, Folgeprodukte.
- Layout, Umfang und Berichtstiefe sind auf deine Zielgruppe abgestimmt.
- Die Sprachen von Anleitung, Aufklärung, Bericht und Kundenservice passen zusammen.
- Es ist entschieden, ob die Berichte über das Portal oder über deine eigene Plattform kommen.
- Die Einwilligung regelt, wer den Bericht sieht – auch du.
- Medizinische Analysen laufen über Ärztinnen und Ärzte; der Befund nennt Labor und befundende Stelle.
- Für Schweizer Kunden nennt die Aufklärung das durchführende Labor (Art. 32 GUMG).
- Website und Werbung versprechen nicht mehr, als der Bericht aussagt.
Häufige Fragen
Steht Novogenia auf meinen Berichten?
In welchen Sprachen gibt es die Berichte?
Kann ich die Berichte meiner Kunden einsehen?
Kann ich die Inhalte des Berichts selbst gestalten?
Brauche ich eine eigene Plattform?
Passend dazu: Datenschutz bei White-Label-Gentests · Den Genbericht verständlich erklären · White-Label-Genanalysen
Eigene Gentest-Marke geplant?
Erzähl uns von deiner Zielgruppe und deinem Wunschportfolio – wir zeigen dir, wie dein Start aussehen kann.
Projekt anfragen →White-Label-GenanalysenHinweis: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information für Unternehmen und Fachleute und ersetzt keine ärztliche oder rechtliche Beratung. Die in einer Genanalyse bestimmten genetischen Eigenschaften sind wissenschaftlich gut belegt (jedes berücksichtigte Gen durch mindestens drei unabhängige Studien); daraus abgeleitete Empfehlungen sind logische Schlussfolgerungen und nicht wissenschaftlich bewiesen. Rechtliche Vorgaben können sich ändern; Irrtümer und Änderungen vorbehalten.
